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Funktionsweise von Unterwasserlinsen für Poolreinigungsroboter
Dec 06, 2025Ein technischer Überblick über die Anforderungen an die Bildgebung und die optischen Herausforderungen in Unterwasserumgebungen
Poolreinigungsroboter nutzen eine Kombination aus Mobilität, Sensorik und visueller Wahrnehmung, um sich zu bewegen und Reinigungsaufgaben durchzuführen. Viele Menschen verbinden diese Roboter zwar mit Bürsten, Motoren und Filtersystemen, aber… Kameraobjektiv ist eine der wichtigsten Komponenten, die eine genaue Unterwasserüberwachung und Entscheidungsfindung ermöglicht.
Moderne Poolreinigungsroboter verfügen in der Regel über mindestens ein Kameramodul.
Die Kamera erfüllt mehrere Funktionen:
Ein gut gestaltetes Unterwasserlinse gewährleistet, dass der Roboter auch in Umgebungen mit Reflexionen, Trübung oder ungleichmäßiger Beleuchtung zuverlässige Bildinformationen erfasst.
Im Gegensatz zu Luft verändert Wasser das Verhalten von Licht erheblich:
Brechung und Gesichtsfeldverlust
Wasser hat einen höheren Brechungsindex, was das effektive Sichtfeld (FOV) verringert.
Um dies auszugleichen, benötigen Unterwasserobjektive oft extrem weite Bildwinkel.
Lichtabsorption und -streuung
Wasser absorbiert Licht schneller, und Schwebstoffe streuen es.
Dies beeinträchtigt Klarheit, Kontrast und Farbgenauigkeit.
Reflexion von Oberflächen
Wände und die Wasseroberfläche können starke Lichtreflexe oder Blendflecken erzeugen.
Druck und Exposition
Die Komponenten müssen langfristigem Eintauchen, Wasserdruck und dem Kontakt mit Chemikalien (Chlor, Salzwasser, Reinigungsmitteln) standhalten.
Diese Bedingungen führen dazu, dass sich die optische Konstruktion von Unterwasserkameras grundlegend von der Konstruktion normaler Überwachungs- oder Verbraucherkameras unterscheidet.
(1) Brennweite (EFL)
Eine kürzere Brennweite bietet ein größeres Sichtfeld.
Bei Unterwasseranwendungen sind oft ultrakurze Brennweiten (z. B. 0,98 mm–2 mm) erforderlich, um der Brechungsverengung entgegenzuwirken.
(2) Blende (F-Zahl)
Eine niedrigere Blendenzahl (z. B. F1.6–F2.0) trägt dazu bei, die Helligkeit bei schwachen Lichtverhältnissen zu erhöhen, insbesondere am Beckenboden oder in schattigen Bereichen.
(3) Sichtfeld (FOV)
Weitwinkelaufnahmen sind unerlässlich.
Typische Unterwasserobjektive für Poolroboter haben eine Reichweite von etwa:
Dieses Panorama-Sichtfeld ermöglicht es dem Roboter, seine Umgebung mit minimalen toten Winkeln zu erfassen.
(4) Optische Struktur (z. B. 2G3P)
Hybrid-Linsenstrukturen kombinieren Glas- und Kunststoffelemente, um ein Gleichgewicht zu erzielen:
Glaselemente verbessern die Haltbarkeit und reduzieren optische Verzerrungen unter Wasser.
(5) Beschichtung und Transmission
Eine hohe Lichtdurchlässigkeit (z. B. Tavg ≥ 90 %) ist entscheidend für:
Beschichtungen helfen außerdem, Kratzern und dem Kontakt mit Chemikalien vorzubeugen.
(6) Sensorkompatibilität
Unterwasserobjektive werden typischerweise mit Sensoren wie dem Sony IMX390 kombiniert, die Folgendes bieten:
(7) Wasserdichtigkeit und Umweltschutz
Schutzarten wie IP67 oder IP68 sind unerlässlich für:
Betriebstemperaturbereiche von -20°C bis +70°C gewährleisten die Leistungsfähigkeit über saisonale Schwankungen hinweg.
Eine Unterwasserlinse trägt zu mehreren Roboterfunktionen bei:
Dank eines weiten Sichtfelds und stabiler Unterwasserbildgebung kann der Roboter effizienter und autonomer arbeiten.
Mit der zunehmenden Leistungsfähigkeit von Poolreinigungsrobotern werden sich Unterwasserobjektive weiterhin in folgende Richtung entwickeln:
Diese Verbesserungen helfen den Robotern, sich sowohl an private als auch an gewerbliche Poolumgebungen anzupassen.